Archiv für den Monat September 2013

AWO-Großenritte auf Urlaub in Ostfriesland

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Großenritte war auf großer Urlaubsfahrt vom 9. bis 13. September 2013 in Ostfriesland.
Pünktlich um 7 Uhr startete der Bus. Über die Autobahn ging es zur Abfahrt 9 der A 28 „Neuenkruge“ und von dort nach Bad Zwischenahn. Hier gab es eine kurze Führung durch den Kurpark zur Stadtmitte, wo gebummelt werden konnte. Anschließend wurde nach Wittmund-Willen gefahren.
Im Hotel angekommen, wurden die Zimmer verteilt und später das Abendessen eingenommen.

Fahrtteilnehmer vor dem Bus

Fahrtteilnehmer vor dem Bus

 

 

 
Erster Ausflugstag: Nachdem die Reisebegleiterin für die nächsten drei Tage sich vorgestellt hatte, ging es mit dem Bus nach Wilhelmshaven, zum Südstrand. Am Parkplatz angekommen, wurde der Bus bei leichtem Regen verlassen und die Gruppe teilte sich.

Eine Gruppe ging in das Seewasseraquarium das am 2. Juli 2002 nach Umbau neueröffnet wurde. Es präsentiert nun Meerestiere (über 250 Arten) in einem viel größeren Rahmen. Die Seehunde sind immer auf Erkundungstauchgang nach Besuchern, Garnelen und Strandkrabben, letztere bewegen sich auf echtem Meeresgrund zwischen Felsen. Die Besucher an den Unterwasserscheiben des 300.000 Liter Beckens werden nur vernachlässigt, wenn oben an Land, eine Fütterung ansteht.
Mit über 60 Tierarten aus Wattenmeer und Nordsee taucht der Besucher in den Lebensraum vor unserer Mit Plattfischen, Knurrhähnen und Taschenkrebsen beginnt die Reise durch die aquatischen Lebensräume unserer Erde. Man muss schon manchmal länger hinsehen um die oft hervorragend getarnten Tiere, wie den auf dem Sand liegenden Glattbutt, zu erkennen.
Die zweite Gruppe besuchte das gegenüberliegende Marinemuseum. Das erste Exponat, dem man im Deutschen Marinemuseum begegnet, ist ein U-Boot.
Allerdings ein sehr kleines U-Boot. Es ist so klein, dass es seinen zwei Besatzungsangehörigen kaum Platz ließ. Es steht in seltsamem Kontrast zu den großen Schiffen im Freigelände, die schon bei der Anfahrt unübersehbar sind.
Der Rundgang endet im Freigelände, wo mehrere Schiffe im Original besichtigt
werden können: Etwa das Unterseeboot U 10 oder der Lenkwaffenzerstörer
Mölders (Außerdienststellung 2003), auf dem 334 Soldaten dienten. Er ist Deutschlands größtes Museumskriegsschiff und war zuletzt sogar im Kampf gegen den Terrorismus im östlichen Mittelmeer eingesetzt.
Nach der Mittagspause traf man sich zur Hafenrundfahrt. Die Fahrt führte zum Terminal für Öltanker und zum Jade-Weser-Port, dort drehte das Schiff um, auf der Rückfahrt wurde der Marinehafen angefahren.
Am Nachmittag wurde dann an der Küste entlang über Hooksiel, Horumersiel bis Carolienensiel gefahren, hier gab es wieder einen Aufenthalt, bevor es zum Hotel zurück ging und zum Abendessen.
Zweiter Ausflugstag: Mit dem Bus ging es nach Bensersiel und von dort mit der Fähre nach Langeoog.

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In der Inselbahn

Am Fähranleger wurde die Inselbahn bestiegen, um in den Ort zu fahren. Unter Führung der Reisebegleiterin wurde der Ort und die Insel besichtigt, wie z. B. das Grab von Lale Anders. Selbstverständlich gab es genügend Gelegenheit alles selbst zu erkunden.
Am Nachmittag ging es dann mit Inselbahn, Fähre und Bus zurück zum Hotel und zum Abendessen.
Dritter Ausflugstag: Heute standen auf dem Programm die Städte Wittmund und Jever mit

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Vor dem Märchenbrunnen in Jever

Stadtführung. Am Nachmittag wurde noch zur Blumenhalle & Gartenpark Wiesmoor gefahren, um diese zu besichtigen.
Nach dem Abendessen gab es den gewohnten musikalischen Abschlussabend, diesmal mit der ostfriesischen Musikgruppe „Blersummer Trecksack–Spölers“.
Nachdem Frühstück wurden die Koffer verladen und die Heimfahrt angetreten, die in Bremen unterbrochen wurde. Mit einem Stadtführer wurde Fußläufig in der Innenstadt angefangen, dann wurde der Bus bestiegen und die Stadtrundfahrt begann.
Nach der Stadtrundfahrt ging es unter Führung von K.-H. Umbach in das „Schnoorviertel“, dem ältesten Viertel Bremens. Kleine, schmale Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit schmalen Gängen zwischen den gegenüberliegenden Gebäudereihen. Der Name des Viertels geht darauf zurück, dass sich die Häuser aneinanderreihen wie die Perlen an einer Schnur, plattdeutsch „Schnoor“.
Auch hier gab es Gelegenheit die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden.
Um 15.00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von Bremen zur Heimfahrt.
Alles in allem, 5 anstrengende Tage, die aber sehr interessant waren.